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Benennung von Spielstilen |
haukrinn
Bibliothekar

Dabei seit: 13.03.2009
Beiträge: 215
Herkunft: Dortmund
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| Zitat: |
Original von Tybalt
Wenn man eine (vorerst) grobe Einteilung von Spielstilen haben möchte, dann haben da so Spezialfälle wie SL-loses Spiel nichts zu suchen. Dann ist es sinnvoller zu schauen was an, um mich zu wiederholen, 99,999% der Spieltischen passiert, wenn man denn eine an der Realität orientierte Einteilung haben möchte.
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Naja, solche Abgrenzungskriterien sind aber gefährlich. Ich kann jetzt genauso gut (und mit Recht) sagen, dass 99% der gespielten Spiele total dysfunktional sind und der Inhalt der Regelbücher nur begrenzt etwas mit dem zu tun hat, was am Spieltisch passiert. Damit klammere ich dann aber ausgerechnet die Regelbücher als wichtiges objektives Kriterium aus der gesamten weiteren Diskussion aus.
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28.05.2009 11:49 |
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Es ist die Art der Diskussionsführung, mit der ich schlecht zurechtkomme. Das ist wahrscheinlich keine Absicht und auch von niemandem böse gemeint. Es fällt mir jedoch schwer, mich dann einzubringen.
Nehmen wir Tybalt als Beispiel (ich hoffe mal, dass er es mir nachsieht): Tybalt hält spielleiterlose Rollenspiele für irrelevant, weil es mit der Realität in 99,999% der Spieltische nichts zu tun hat. Das wiederholt er mehrfach und eindringlich, ohne das aber über seinen eigenen Erfahrungshorizont hinaus begründen zu können. Außerdem nimmt er kaum Bezug auf den größeren Kontext der Diskussion, geht aus meiner Sicht unzureichend auf die Diskussionspartner (besonders Skyrock, den er offensichtlich nicht mag) ein, zeigt keine Verbesserungsvorschläge auf, verlässt bisweilen die Sachebene und wiederholt sich ohne neuen Inhalt. Das sind sichere Wege, einen sachlichen Austausch an die Wand zu fahren. Vermutlich beschleunigt mein Beitrag idas in diesem Thread nur noch, aber ich wenn ich schon gefragt werde, antworte ich auch.
Wie könnte man es besser machen? 3 Punkte auf die Schnelle (mir fällt das selbstredend auch nicht immer leicht).
1. Die eigene Position ein bisschen entspannter betrachten und kritisch hinterfragen. Die Möglichkeit, dass andere Leute etwas Sinnvolles beitragen können, besteht durchaus.
2. Vor dem Posten überlegen, was der konstruktive Beitrag des Posts ist. Aufmunterung der anderen zählt auch
3. Keine Standpunkte wiederholen. Insbesondere dann nicht, wenn sie nicht belegt werden oder nicht belegbar sind.
Das ist zusammengefasst mein Problem mit den letzten Posts am Beispiel von Tybalt. Bitte nicht böse sein.
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28.05.2009 11:58 |
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rust
Ancient Mariner
 

Dabei seit: 04.10.2007
Beiträge: 7.423
Herkunft: Augsburg
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| Zitat: |
Original von Kinshasa Beatboy
Sozialwissenschaftler würden vermutlich keine Runden beobachten, sondern Fragebögen entwickeln und verteilen. |
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Da wäre ich auch schon wieder skeptisch (
), weil man mit Fragebögen zwar
gut die Meinungen und die Selbstwahrnehmung der Antwortenden abfragen
kann, aber keine objektiven Aussagen über ihr tatsächliches Handeln erhal-
ten würde.
Müßte ich ein entsprechendes Projekt vergeben, würde ich vermutlich nach
einem einigermaßen erfahrenen Ethnologen suchen, der nicht gerade ein Fan
der "teilnehmenden Beobachtung" ist, sondern eine gewisse Distanz sowohl
zu seinen eigenen Vorannahmen als auch zu den Annahmen der Spieler wah-
ren kann und wirklich nur aufzeichnet, was am Spieltisch geschieht.
Die Frage nach den Motiven und Intentionen der Spieler wäre für mich erst der
zweite Schritt, nach der Klärung der objektiven Abläufe während des Spiels.
Je nun, einen Ethnologen oder Soziologen haben wir nicht zur Hand ...
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28.05.2009 12:22 |
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Tybalt unregistriert
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| Zitat: |
Original von Kinshasa Beatboy
3. Keine Standpunkte wiederholen. Insbesondere dann nicht, wenn sie nicht belegt werden oder nicht belegbar sind.
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Ich habe meinen Stadtpunkt wiederholt, weil ich ganz offensichtlich mißverstanden wurde. Das werde ich auch in Zukunft so halten.
Und was "belegbar" angeht... klar Verkaufzahlen sind belegbar. Darüber hinaus... naja. Mit diesem Kriterium braucht man eine solche Diskussion nicht erst anzufangen.
Mich stört allerdings eins ganz gewaltig: "Wenn du nicht auf alle antwortest, dann brauchst du nicht mitzudiskutieren." Das ist ziemlich anmaßend. Aber Ok, soooo sehr interessiert mich das Thema auch nicht.
Tybalt
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28.05.2009 12:58 |
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Dealgathair
Archivar


Dabei seit: 17.05.2008
Beiträge: 377
Herkunft: Stammesherzogtum Schwaben, Bayern
Themenstarter
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... nur kurz: Mir wäre es recht, wenn wir uns auf eine deduktive Vorgehensweise einigen könnten.
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28.05.2009 14:28 |
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rust
Ancient Mariner
 

Dabei seit: 04.10.2007
Beiträge: 7.423
Herkunft: Augsburg
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| Zitat: |
Original von Dealgathair
... nur kurz: Mir wäre es recht, wenn wir uns auf eine deduktive Vorgehensweise einigen könnten. |
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Was wären dann die Prämissen, und wie weit können wir mit dieser Methode kom-
men, wenn wir keine empirischen Daten für eine Überprüfung verfügbar haben ?
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28.05.2009 14:34 |
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